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Die Wildschadenversicherung
In Zusammenarbeit mit Wiener Städtische - Vienna Insurance Group


1. Das versicherte Risiko

Versichert gelten Verbiss-, Schäl-, Fege-, Fraß, Wühl- oder Trampelschäden an landwirtschaftlichen Feldfrüchten, Wiesen, Feldern, Äckern, Wald, Weinstöcken etc. durch Schalenwild, Haarwild und Federwild.

Weiters versichert gelten Waldverwüstsungen nach § 16 ABS. 2 Forstgesetz 1975 in der jeweils gültigen Fassung durch Verbiss-, Schäl-, Fege-, Fraß-, Wühl- oder Trampelschäden durch Schalenwild. Versichert gilt ausnahmslos der entstandene Sachschaden.

Mitversichert gelten Sachschäden durch Luchs, Wolf und Bär.

Sowohl die Voraussetzungen als auch die Höhe der Entschädigungen richten sich gemäß dem im jeweiligen Bundesland gültigen landesspezifischen Jagdgesetz.

Schadenersatz bei geernteten oder erntereifen Erzeugnissen:
Wildschaden an noch nicht eingebrachten, jedoch erntereifen oder schon geernteten Erzeugnissen ist dann nicht zu ersetzen, wenn zur Zeit, zu der der Schaden verursacht wurde, die Erzeugnisse bei ordentlicher Wirtschaftsführung bereits hätten eingebracht werden können. Eine Lagerung an dafür vorgesehenen Flächen gilt als eingebracht. Ebenso ist zu verfahren, wenn im Freien aufzubewahrende Erzeugnisse nicht mit Vorkehrungen geschützt werden, durch welche ein ordentlicher Landwirt diese Erzeugnisse vor Wildschäden zu schützen pflegt.

Eigenschäden:
Mitversichert gelten auch Wildschäden, die den (Mit-)Jägern einer Genossenschaft, Gesellschaft/Verein/Nachbarschaft etc. an dessen eigenen Besitz (Felder, Wälder, …) entstehen.
Es gilt ein erhöhter Mindestselbstbehalt von 20% mindestens EUR 200,00 bzw. EUR 750,00 bei Schwarzwild als vereinbart.

Wildgatter:
Nicht versichert gelten Schäden in Wildgattern.

Zusätzliche Obliegenheiten zu Art. 8 AHVB:
Der Versicherungsnehmer ist - bei sonstiger Leistungsfreiheit des Versicherers gemäß den Voraussetzungen und Begrenzungen des § 6 VersVG - verpflichtet, die Verpflichtungen gemäß den im jeweiligen Bundesland gültigen landesspezifischen Jagdgesetz einzuhalten.
 

2. Höhe der Entschädigungsleistung und der Prämie


 

3. Selbstbehalt

Genereller Selbstbehalt
Der generelle Selbstbehalt beträgt 20%, mindestens jedoch EUR 150,-- pro Geschädigtem bzw. bei Schäden, welche durch Schwarzwild verursacht wurden, 20%, mindestens EUR 500,-- pro Geschädigtem. Der Selbstbehalt ist mit 20% der jeweiligen Versichersicherungssumme maximiert.

Ab dem dritten Schadensfall pro Polizze verdoppelt sich der Mindestselbstbehalt.

4. Versicherungsnehmer

Versicherungsnehmer können Pächter, Unterpächter und Abschussnehmer sein, die vertraglich zur Übernahme von Wildschäden verpflichtet sind.